Zentralafrikanische Republik Briefing

Sortiert nach dem Ablauf einer Reise: was vorher zu klären ist, was bei der Ankunft zählt, und was vor Ort anders läuft als zu Hause.

Geschäftlich sortiert um und blendet nichts aus.

Lohnt sich die Reise? Sicherheit, Wetter, Kosten

Wie ist die Sicherheitslage?

Reisewarnung

Stufe 3 von 3Reisewarnung

Von Reisen wird ausdrücklich gewarnt.

Aktuell beim Auswärtigen Amt

Kampfhandlungen

Landesweite bewaffnete Auseinandersetzungen, Terroranschläge und Gewaltkriminalität (Entführungen, Überfälle) prägen die Sicherheitslage. Ausgangssperren, Blockaden von Versorgungsrouten und Zusammenbruch der Infrastruktur gefährden auch Reisende in der Hauptstadt Bangui.

StandDas Amt hat die Seite am 01. Dezember 2025 zuletzt geändert

Auswärtiges Amt · Auf der Karte ansehen Ausführliche Lage

Wie ist das Wetter?

Am wärmsten ist es im Februar mit im Mittel 36 °C, am kühlsten im Juli mit 31 °C. Am meisten regnet es Mai bis Oktober. Am trockensten ist es Dezember bis Februar.

Gemessen an der Wetterstation Bangui M Poko, 6 km entfernt.

Alle Zahlen für Bangui
Klima-Normalwerte für Bangui, Mittel aus zehn Jahren (2015 bis 2024), gemessen an der Wetterstation BANGUI M POKO
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tag °C353635343332313132323334
Nacht °C192123232322222222222220
Regentage128711121314121582
Bewölkung %606173717077808278776552
Luftfeuchte %596075788081818383848070

Mittelwerte aus zehn Jahren (2015–2024), nicht die Vorhersage. Quellen: NOAA (Stationsmessungen) · NASA POWER

Vor dem Abflug Was Wochen vorher erledigt sein will

Was brauche ich zur Einreise?

Reisepass nötig · Visum vorab erforderlich

ReisepassPersonalausweisKinderreisepassVorläufiger ReisepassVorläufiger Personalausweis

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das vor Einreise bei der für Deutschland zuständigen zentralafrikanischen Botschaft in Paris beantragt werden muss.

GeschäftlichEin eigenes Geschäftsvisum gibt es nicht. Man beantragt ein Visum für einen kurzen (unter einem Monat), mittleren (zwei bis drei Monate) oder langen Aufenthalt. Der Antrag geht erst an das zentralafrikanische Außenministerium und von dort an die Botschaft.

GültigkeitReisedokumente müssen im Zeitpunkt der Visaerteilung noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Auswärtiges Amt

Passt mein Stecker?

Typ C
Typ E

Aus Deutschland und ÖsterreichKein Adapter nötig

Aus der SchweizNur flache Stecker

Spannung220 V, wie zu Hause

Steckertypen aus Wikidata

Welche Impfungen braucht man?

Pflichtimpfung nötig

VorgeschriebenGelbfieber-Impfung für alle ab neun Monaten: Der Nachweis wird bei der Einreise verlangt

EmpfohlenHepatitis A, eine Leberentzündung aus Essen und Wasser · Polio (Kinderlähmung) auffrischen · Tollwut und Typhus · Bei längerem Aufenthalt: Hepatitis B und Meningokokken-Krankheit

Die übliche Empfehlung, keine ärztliche. Was für Sie gilt, klärt eine reisemedizinische Beratung.

Was gehört ins Gepäck?

  • Bargeld in Euro-ScheinenFast alles wird bar bezahlt, und Geldautomaten für ausländische Karten gibt es nur in Bangui. Euro lassen sich leichter in CFA-Franc wechseln als US-Dollar.
  • Gelber Impfpass mit dem Gelbfieber-EintragDen Nachweis über die Gelbfieberimpfung verlangt die Grenzkontrolle bei der Einreise. Manche Fluggesellschaften wollen ihn auch beim Abflug sehen.
  • Taschenlampe und PowerbankStrom und Wasser fallen im ganzen Land immer wieder für längere Zeit aus. Nicht jedes Gebäude hat einen Notstromgenerator.
3 weitere
  • Mückenschutz, imprägniertes Moskitonetz und MalariatablettenIm ganzen Land besteht das ganze Jahr über ein hohes Malariarisiko, auch in den Städten. Welche Tabletten passen, klärt eine reisemedizinische Beratung vor der Reise.
  • Eine eigene ReiseapothekeMedikamente sind außerhalb von Bangui kaum zu bekommen. Arzneien, die auf der Straße verkauft werden, sollte man nie einnehmen: Es sind oft Fälschungen.
  • Lange, feste Kleidung und stabile SchuheDie Tsetse-Fliege sticht tagsüber und kommt auch durch dünnen Stoff. Barfuß sollte man draußen nicht laufen, vor allem nicht auf feuchtem Boden.

Die ersten Stunden Geld, Netz, Fortbewegung

Wie bezahlt man?

Bargeld

Die Wirtschaft läuft fast ganz auf Bargeld. Hotels, Supermärkte und Restaurants, die auf Ausländer eingestellt sind, nehmen meistens nur Bargeld. Reiseschecks tauschen die Banken um.

1 €656 XAF

1.000 XAF1,52 €

Fester Kurs — die Währung ist an den Euro gebunden

Als ReisenderAusländische Kredit- und Bankkarten nehmen fast nur die großen Hotels in Bangui an. Einzelne Supermärkte akzeptieren sie ebenfalls, doch dort fällt die Verbindung des Kartenlesers oft aus.

Abheben und Handeln

Geld abhebenGeld abheben kann man praktisch nur in Bangui.

Dort nehmen nur das Hotel Ledger und die Ecobank im Stadtzentrum ausländische Karten an; außerhalb der Hauptstadt gibt es keinen Automaten. Abheben sollte man tagsüber, an einem sicheren Ort und in Begleitung.

Vorher besorgenEuro-Scheine in bar mitnehmen.

Euro lassen sich leichter in CFA-Franc wechseln als US-Dollar. Wechseln kann man nur in Bangui und in Berbérati.

Handy, Netz und Apps: Was braucht man?

Das mobile Internet ist sehr langsam; mehr als 3G gibt es nicht. SIM-Karten verkaufen die vier Anbieter Orange, Azur, Moov und Télécel. Orange und Télécel geben auch kleine WLAN-Boxen aus, die im Land „dominos“ heißen.

Mobilfunknetzschwach

Wie kommt man herum?

Für kurze Aufenthalte mietet man am besten ein Auto mit Fahrer. Außerhalb von Bangui arbeitet keine einzige Tankstelle, deshalb gehören Treibstoffreserven ins Auto. Nur drei Straßen ab Bangui sind geteert, und in der Regenzeit sind Pisten stunden- bis tagelang gesperrt.

Bezahlen unterwegsTaxis haben keinen Taxameter. Den Preis handelt man vor der Fahrt aus und zahlt bar; kleine Scheine sollte man dafür bereithalten.

FührerscheinDer internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

In der PraxisWer länger als sechs Monate bleibt, muss den ausländischen Führerschein in einen zentralafrikanischen umtauschen. Eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug ist vorgeschrieben. Mietwagenfirmen verlangen oft zusätzlich ein Jahr Fahrpraxis oder ein höheres Mindestalter.

Was fährt

In der Hauptstadt kann man sich gut mit Taxis fortbewegen, die große Teile der Stadt erreichbar machen. Der Fahrpreis muss vor Reiseantritt ausgehandelt werden, es gibt keine Taxameter.

Wikivoyage · CC BY-SA · Auswärtiges Amt

Vor Ort Verhalten, Gespräch, Essen, Gesundheit

Welche Sprache spricht man?

Französisch und Sango

EnglischWenig verbreitet

Englisch spricht fast niemand, auch in Bangui nicht. Wer nach dem Weg fragt oder etwas regeln will, kommt nur mit Französisch weiter.

4 Wörter, die weiterhelfen
Guten Tag (auf Sango) Balâo
Guten Tag bonschur Bonjour
Danke merßi Merci
Bitte ßil wu plä S’il vous plaît

Die Lautschrift spricht man, die Landesschrift zeigt man — am Taxifenster oder am Schalter.

Worauf muss man achten?

  • Mit der rechten Hand geben und nehmenGeld, Papiere und Geschenke reicht man mit der rechten Hand. Die linke Hand gilt besonders bei Muslimen als unrein.
  • Ältere und Ranghöhere siezenMan spricht sie mit „vous“ (Sie) an. Das vertrauliche „tu“ (du) benutzen vor allem jüngere Leute in der Stadt untereinander.
  • Bei einer offiziellen Fahrzeugkolonne sofort anhaltenIn der Hauptstadt Bangui. Man hält sofort an, wenn ein offizieller Konvoi vorbeifährt, und fährt erst danach weiter.

Für LGBTIQ-ReisendeHomosexuelle Handlungen sind mit Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren und Zahlung einer Geldstrafe von 600.000 XAF (ca. 1.000 EUR) belegt. In der Praxis wird Homosexualität nicht systematisch, jedoch in Einzelfällen bei Anzeigen von Einheimischen bestraft. .

Allein reisende FrauenAllein reisende Frauen können nach Angaben des kanadischen Außenministeriums Belästigungen oder verbalen Übergriffen ausgesetzt sein.

1 weitere Regeln
  • Nach einem Verkehrsunfall sofort die Polizei rufenBei einem Unfall sammeln sich schnell viele Menschen, und die Stimmung kann umschlagen. Man bleibt ruhig und ruft die Polizei.

Auswärtiges Amt

Was ist verboten?

  • Ohne Genehmigung fotografieren oder filmenFür Foto- und Filmaufnahmen braucht man eine amtliche Genehmigung. Für private Aufnahmen erteilt sie das Ministerium für Tourismus und Handwerk in Bangui, für berufliche die Agentur „Centrafrique Presse“. Das Auswärtige Amt nennt dafür das Informationsministerium.
  • Regierungsgebäude, Militär, Polizei, Flughafen und Kraftwerke fotografierenFür den Flughafen, Militärgebäude und den Präsidentenpalast wird gar keine Fotogenehmigung erteilt. Kraftwerke sind nicht immer als solche gekennzeichnet. Wer trotzdem fotografiert, dem darf die Polizei die Kamera sofort abnehmen.
  • Menschen ohne ihr Einverständnis fotografierenVor jedem Foto von einer Person fragt man sie. Verboten sind außerdem Aufnahmen, von denen die Behörden meinen, sie schadeten dem Ruf des Landes — zum Beispiel Bilder von Straßenkindern oder von Menschen mit Behinderung.

Verbindlich ist allein die Auskunft der zuständigen Vertretung.

4 weitere
  • Rohdiamanten oder andere Edelsteine ohne Lizenz kaufenDiamanten und andere Edelsteine darf man nur über staatlich zugelassene Händler kaufen. Wer selbst kaufen oder verkaufen will, braucht eine staatliche Lizenz. Wem Schmuggel vorgeworfen wird, dem drohen hohe Geldstrafen.
  • Uniformen oder Tarnkleidung tragenUniformen und besonders Tarnkleidung im Militärmuster („Camouflage“) sind verboten. Ausgenommen sind nur Angehörige der Streitkräfte.
  • Ohne Ausweis unterwegs seinEinen Ausweis muss man immer dabeihaben. Es genügt eine beglaubigte Kopie des Reisepasses oder die Aufenthaltserlaubnis. Wer keinen Ausweis vorzeigen kann, den darf die Polizei festhalten.
  • Den Pantherhügel in Bangui betretenDer Pantherhügel („la Colline aux Panthères“) in Bangui ist militärisches Sperrgebiet. Betreten darf ihn nur, wer vorher eine Genehmigung bekommen hat.

Wo darf man rauchen?

Kein gesetzliches Rauchverbot

Ein landesweites Rauchverbot gibt es für keinen öffentlichen Ort. Das gilt auch für Krankenhäuser, Schulen, Ämter, Büros, Restaurants, Bars und öffentliche Verkehrsmittel.

Wie isst und trinkt man?

  • Mit der rechten Hand essenGegessen wird oft mit den Händen. Wer mitisst, nimmt dafür nur die rechte Hand — die linke ist für die Toilette da.
  • „Gozo“ — Maniokbrei als GrundnahrungsmittelGrundnahrungsmittel ist ein Teig aus getrockneter, entgifteter Maniokwurzel („Gozo“) oder aus Hirse. Dazu kommt eine Soße aus Gemüse, Geflügel, Fleisch oder Fisch.

LeitungswasserLeitungswasser darf man nicht trinken.

Abgefülltes Wasser gibt es in den Supermärkten; auch zum Zähneputzen und Geschirrspülen nimmt man es.

Alkohol, vegetarisch, weitere Regeln
  • Nichts Rohes und nichts Ungeschältes essenSalat, rohes Gemüse und ungeschältes Obst bleiben stehen. Cholera kommt dauerhaft im Land vor und wird über rohe Lebensmittel und Wasser übertragen.

AlkoholEinheimisches Bier („33“, „Mocaf“, „Crystal“) gibt es überall, dazu Palmwein.

Wein führen nur einzelne französische Weinhandlungen.

Was ist gesundheitlich zu beachten?

  • Malaria, das ganze Jahr über und im ganzen LandAuch in Bangui und den anderen Städten. Über 99 Prozent der Fälle sind die gefährliche Form Malaria tropica. Neben dem Mückenschutz ist eine Tablettenvorbeugung sinnvoll; darüber entscheidet eine reisemedizinische Beratung vor der Reise.
  • Schlafkrankheit, übertragen von der Tsetse-FliegeVor allem im Norden und im Grenzgebiet zu Tschad und Sudan. Die großen Fliegen stechen tagsüber und kommen auch durch dünnen Stoff. Feste, lange Kleidung und stabile Schuhe schützen.
  • Cholera, ein schwerer Durchfall aus unsauberem WasserSie kommt dauerhaft im Land vor, und immer wieder brechen größere Wellen aus. Übertragen wird sie über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser und rohe Lebensmittel.
Versorgung und Apotheke

Die medizinische Versorgung ist landesweit völlig unzureichend. In der Hauptstadt gibt es Privatkliniken, die insgesamt einen etwas besseren Standard bieten, allerdings ebenfalls mit Versorgungsproblemen kämpfen. Die staatlichen Krankenhäuser sind überlastet und quasi nicht funktionsfähig. Französische Medikamente sind begrenzt in den Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, aber auch in den Provinzhauptstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für jede ernste Erkrankung ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten.

  • Bilharziose, ein Wurmbefall aus SüßwasserBeim Baden und Waten in Seen und Flüssen. Das Auswärtige Amt rät, überhaupt nicht in Süßwassergewässern zu baden.
  • Meningokokken-Krankheit, eine bakterielle HirnhautentzündungDas Land liegt im afrikanischen Meningitisgürtel. Am höchsten ist das Risiko in der Trockenzeit von Dezember bis Juni.
  • Tollwut, übertragen durch Bisse und Kratzer von TierenHunde mit Tollwut gibt es überall im Land. Den Impfstoff, den man nach einem Biss sofort braucht, halten nur größere Kliniken in den Städten vor; unter Umständen muss man dafür an einen anderen Ort fahren.
  • Maden in Wäsche, die im Freien getrocknet istEine Fliege legt ihre Eier auf hängende Wäsche, und die Maden bohren sich später in die Haut. Wäsche deshalb drinnen trocknen oder alles gründlich bügeln, auch Unterwäsche und Socken.
  • Mpox, eine Viruserkrankung mit Fieber und HautausschlagDas Virus kommt im Land dauerhaft vor. Es überträgt sich bei engem Körperkontakt und über Tiere, vor allem Affen und Nagetiere.

Medizinische VersorgungDie Versorgung ist landesweit völlig unzureichend.

Die staatlichen Krankenhäuser arbeiten fast nicht mehr; die Privatkliniken in Bangui sind etwas besser, kämpfen aber ebenfalls mit Engpässen. Bei jeder ernsten Erkrankung ist eine Evakuierung nach Europa nötig.

KrankenversicherungDie gesetzliche Krankenkasse zahlt hier nichts — ohne Auslandskrankenversicherung trägt man jede Behandlung selbst.

ApothekenFranzösische Medikamente gibt es in begrenztem Umfang in den Apotheken von Bangui.

Im Landesinneren und selbst in den Provinzhauptstädten ist die Versorgung mit Medikamenten sehr eingeschränkt.

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Wann ist geschlossen?

Die nächsten zwölf Monate11 Termine, an denen vieles ruht

  • Allerheiligen01. Nov.
  • Nationalfeiertag01. Dez.
  • Weihnachten25. Dez.
  • Neujahr01. Jan.
  • Barthelemy Boganda Day / Ostermontag29. März

Die gesetzlichen Feiertage der nächsten zwölf Monate, auf den Tag genau. Regional kann mehr geschlossen sein, als hier steht.

6 weitere
  • Tag der Arbeit01. Mai
  • Christi Himmelfahrt06. Mai
  • Pfingstmontag17. Mai
  • General Prayer Day30. Juni
  • Unabhängigkeitstag13. Aug.
  • Mariä Himmelfahrt15. Aug.

date.nager.at

Geschäftlich Nur für Geschäftsreisen

Wie tickt das Geschäftsleben?

Wer etwas abschließen will, plant viel Zeit für die Behörden ein. Amtswege dauern lange, und der Weg zum Abschluss folgt eigenen Regeln — mit einem westlichen Zeitplan steuert man ihn nicht.

Rahmen und Verhandlung

VerhandelnEin Abschluss braucht Geduld und mehrere Anläufe.

Oft muss man es mehrfach versuchen, bis man den gewünschten Gesprächspartner überhaupt antrifft.

ArbeitswocheMo–Fr 8 bis 17 Uhr

PünktlichkeitVon Ihnen wird Pünktlichkeit erwartet.

Die Termine selbst beginnen dagegen nur in den seltensten Fällen pünktlich.

Wie spricht man sich an?

Man spricht sein Gegenüber mit dem Amtstitel an. „Bonjour Monsieur le Directeur Général“ heißt „Guten Tag, Herr Generaldirektor“, „Bonjour Madame la Ministre“ heißt „Guten Tag, Frau Ministerin“.

BegrüßungBegrüßt wird mit einem Handschlag.

In einer Runde gibt man zuerst den älteren Anwesenden die Hand.

VisitenkarteVisitenkarten tauscht man mit allen Gesprächspartnern aus, nicht nur mit dem Ranghöchsten.

Gereicht wird die Karte mit der rechten Hand.

Was zählt beim Geschäftsessen?

Restaurants besuchen überwiegend Ausländer. In Bangui reicht die Auswahl von chinesischer über libanesische und französische bis zu einheimischer Küche, dazu gibt es im Zentrum viele französische Bäckereien.

Womit tritt man ins Fettnäpfchen?

  • Sich darauf verlassen, dass Englisch reichtVerhandelt wird auf Französisch. Firmenpräsentationen bringt man auf Französisch mit und bereitet sie entsprechend gut vor. Englisch spricht im Land fast niemand, auch in Bangui nicht.
  • Einen Inlandsflug buchen, ohne die EU-Sicherheitsliste zu prüfenDie meisten Fluggesellschaften des Landes stehen auf der Liste der Fluglinien, denen die Europäische Union aus Sicherheitsgründen den Betrieb untersagt hat. Vor der Buchung sollte man diese Liste ansehen.

Wenn etwas passiert Notruf, Vorwahl und deutsche Vertretung

Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Verbindlich sind allein die Hinweise des Auswärtigen Amts und die Auskunft der zuständigen Vertretung.