Südsudan Briefing

Sortiert nach dem Ablauf einer Reise: was vorher zu klären ist, was bei der Ankunft zählt, und was vor Ort anders läuft als zu Hause.

Geschäftlich sortiert um und blendet nichts aus.

Lohnt sich die Reise? Sicherheit, Wetter, Kosten

Wie ist die Sicherheitslage?

Reisewarnung

Stufe 3 von 3Reisewarnung

Von Reisen wird ausdrücklich gewarnt.

Aktuell beim Auswärtigen Amt

EbolafieberAnhaltende Spannungen in Südsudan

Südsudan befindet sich in einer kritischen Sicherheitslage mit anhaltenden bewaffneten Konflikten, Entführungen und hoher Gewaltkriminalität, besonders in Upper Nile, Unity, Jonglei und Equatoria. Ein Ebola-Ausbruch in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo stellt ein zusätzliches Risiko dar. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen und fordert Deutsche zur Ausreise auf.

GrenzgebieteZu Uganda und Zentralafrikanische Republik: Teilreisewarnung · zu DR Kongo: Einschränkungen

StandDas Amt hat die Seite am 14. September 2026 zuletzt geändert

Auswärtiges Amt · Auf der Karte ansehen Ausführliche Lage

Wie ist das Wetter?

Am wärmsten ist es im Februar mit im Mittel 38 °C, am kühlsten im Juli mit 30 °C. Am meisten regnet es Mai bis Oktober. Am trockensten ist es Dezember bis März.

Alle Zahlen für Juba
Klima-Normalwerte für Juba, Mittel aus zehn Jahren (2015 bis 2024)
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tag °C363838353331303132313235
Nacht °C222525252422222222222222
Regentage112598878942
Bewölkung %375471776969736765726339
Luftfeuchte %403745586972767673767257

Mittelwerte aus zehn Jahren (2015–2024), nicht die Vorhersage. Quellen: NASA POWER

Vor dem Abflug Was Wochen vorher erledigt sein will

Was brauche ich zur Einreise?

Reisepass nötig · Visum vorab erforderlich

ReisepassPersonalausweisKinderreisepassVorläufiger ReisepassVorläufiger Personalausweis

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das vor Einreise bei der Botschaft der Republik Südsudan in Berlin beantragt werden muss. Südsudan bietet auch die Möglichkeit an, ein E-Visum online zu beantragen.

Amtliche AntragsseiteE-Visum — evisa.gov.ss, keine andere Adresse.

GeschäftlichWer im Südsudan arbeitet, braucht neben dem Visum eine Arbeitserlaubnis des Arbeitsministeriums. Am Flughafen von Juba wurden Ausländer wegen Fragen zu Visum und Arbeitserlaubnis festgehalten und ausgewiesen.

GültigkeitReisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und für das Visum noch sechs freie Seiten aufweisen.

VisumGeht auch online.

Auswärtiges Amt

Passt mein Stecker?

Nur flache Stecker

Der flache Eurostecker passt — Ladegerät, Laptop und Rasierer laden also. Alles mit Schutzkontakt braucht einen Adapter.

Typ C
Typ D
Typ G

Spannung230 V, wie zu Hause

Steckertypen von Hand geprüft

Welche Impfungen braucht man?

Pflichtimpfung nötig

VorgeschriebenGelbfieber-Nachweis für alle ab neun Monaten; der Impfpass wird bei der Einreise kontrolliert

EmpfohlenHepatitis A · Kinderlähmung (Polio) · nach ärztlichem Rat auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken und Denguefieber

Die übliche Empfehlung, keine ärztliche. Was für Sie gilt, klärt eine reisemedizinische Beratung.

Was gehört ins Gepäck?

  • Impfpass mit Gelbfieber-NachweisEr wird bei der Einreise kontrolliert. Am Flughafen von Juba wurden Ausländer, darunter Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Journalisten, wegen fehlender Nachweise festgehalten.
  • Moskitonetz und MückenschutzmittelMalaria ist im ganzen Land ganzjährig hoch, auch in den Städten. Die Mücken stechen tagsüber, in der Dämmerung und nachts.
  • Entsperrtes MobiltelefonAusländische SIM-Karten funktionieren im Roaming meist nicht. Nur mit einem entsperrten Gerät lässt sich vor Ort eine einheimische SIM-Karte nutzen.
2 weitere
  • Lange, leichte KleidungSie schützt vor Mückenstichen. Auf kurze Hosen verzichten Frauen wie Männer in der Öffentlichkeit ohnehin besser.
  • Versicherung, die einen Krankentransport bezahltSchwerere Fälle werden nach Nairobi oder Kampala ausgeflogen; ohne Versicherung zahlt man diesen Flug selbst.

Die ersten Stunden Geld, Netz, Fortbewegung

Wie bezahlt man?

Bargeld · Karte

Wechseln Sie Geld nur in Banken und zugelassenen Wechselstuben. Überall sonst ist der Umtausch verboten, obwohl der Kurs auf dem Schwarzmarkt weit vom amtlichen abweicht.

Als ReisenderKarten gehen nur in Juba, in einzelnen Hotels, Geschäften und Restaurants. Angenommen werden dort Mastercard und Visa; andere ausländische Bankkarten nimmt niemand.

Abheben und Handeln

Geld abhebenGeldautomaten sind schwer zu finden und nehmen ausländische Karten oft nicht an.

Die Automaten geben nur Südsudanesische Pfund aus.

Vorher besorgenNehmen Sie saubere, unbeschädigte US-Dollar-Scheine mit, am besten große.

Beschriftete Noten werden abgelehnt; als ältestes Druckjahr nennen britische Behörden 2017, kanadische Behörden 2006.

Handy, Netz und Apps: Was braucht man?

Es gibt keine Festnetzanschlüsse, und das Mobilnetz arbeitet nicht überall zuverlässig. Bringen Sie ein entsperrtes Handy mit und kaufen Sie vor Ort eine SIM-Karte von MTN oder Zain; ausländische Karten funktionieren im Roaming meist nicht.

Mobilfunknetzschwach

Wie kommt man herum?

Meiden Sie Busse, Kleinbusse und Motorradtaxis („Boda-Bodas“). Die Fahrzeuge sind in schlechtem Zustand, und das Risiko, ausgeraubt zu werden, ist hoch. Außerhalb der Hauptstadt Juba braucht man einen Geländewagen; in der Regenzeit sind die meisten Straßen dort nicht befahrbar.

Bezahlen unterwegsUnterwegs zahlen Sie alles bar. Größere Rechnungen wie die Hotelrechnung gehen nur bar, und im Land gebuchte Auslandsflüge werden in US-Dollar bezahlt.

FührerscheinDer internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

In der PraxisViele Fahrer im Land haben weder Führerschein noch Versicherung. Sorgen Sie deshalb selbst für ausreichenden Versicherungsschutz.

Was fährt

Die Überlandstraßen sind überwiegend ausgebaut, weisen jedoch oftmals Straßenschäden auf. Viele Straßen, auch in der Hauptstadt Juba, sind “Dirt-Roads,” die oftmals von Felsen, Löchern und Wasser durchsetzt sind.

Wikivoyage · CC BY-SA · Auswärtiges Amt

Vor Ort Verhalten, Gespräch, Essen, Gesundheit

Welche Sprache spricht man?

Englisch und Juba-Arabisch

EnglischIn Städten

Englisch ist die Amtssprache, und im Geschäftsleben kommt man damit durch. Auf dem Land, wo die meisten Menschen leben, hilft eher Juba-Arabisch oder die Sprache der jeweiligen Volksgruppe.

Worauf muss man achten?

  • Mit der rechten Hand geben und nehmenNur die linke Hand zu benutzen oder mit ihr zu deuten, gilt als grob. Nehmen Sie die rechte Hand oder beide Hände zusammen.
  • Ältere nicht bloßstellenEinen älteren Menschen zu beleidigen, gilt als äußerst kränkend; manche halten es für einen Fluch über den, der grob war.
  • „Alt“ ist ein KomplimentAlter steht für Weisheit und einen höheren Rang in der Gemeinschaft. Jemanden alt zu nennen, ehrt ihn.

Für LGBTIQ-ReisendeHomosexuelle Handlungen sind in Südsudan strafbar. Öffentliches Zeigen von Zuneigung von Personen gleichen Geschlechts wird auch gesellschaftlich nicht toleriert.

Allein reisende FrauenAn Kontrollposten haben bewaffnete Männer Geld verlangt und Menschen bedrängt, Frauen besonders. Solche Posten werden oft nach Sonnenuntergang aufgestellt; Fahrten im Dunkeln sind deshalb nicht ratsam.

5 weitere Regeln
  • Die Schuhe vor der Wohnung ausziehenVor dem Betreten eines Hauses zieht man die Schuhe aus.
  • Zuerst den Mann des Hauses grüßenBeim Besuch begrüßt man den Hausherrn vor allen anderen im Raum.
  • Kurze Hosen und sehr kurze Röcke weglassenIn der Öffentlichkeit verzichten Frauen wie Männer auf kurze Hosen. Frauen sollten außerdem bloße Arme und tiefe Ausschnitte vermeiden.
  • Keine Zärtlichkeiten in der ÖffentlichkeitIn der Öffentlichkeit zeigen Paare so gut wie nie Zuneigung.
  • Ein ernstes Gesicht beim Kennenlernen nicht falsch verstehenFremde lächelt man hier nicht an; das Lächeln gehört unter Freunde. Wenn man sich kennt, wird es oft sehr lebhaft.

Auswärtiges Amt

Was ist verboten?

  • Fotografieren und Filmen ohne GenehmigungIm öffentlichen Raum ist beides ohne Erlaubnis nicht gestattet, auch mit dem Handy, und die Sicherheitskräfte gehen hart dagegen vor. Die Genehmigung stellt das Informationsministerium aus.
  • Aufnahmen von Amtsgebäuden, Brücken, Flugplätzen und TankstellenDiese Motive bleiben auch mit Fotoerlaubnis verboten, ebenso Militär- und Polizeiangehörige sowie Einrichtungen der Sicherheitsbehörden.
  • Beruflich fotografieren oder filmen ohne ErlaubnisBerufsfotografen und Journalisten brauchen eine kostenpflichtige Fotoerlaubnis der Medienbehörde „Media Authority“.

Verbindlich ist allein die Auskunft der zuständigen Vertretung.

3 weitere
  • DrogenAuf Einfuhr, Handel, Besitz und Konsum stehen schwere Strafen. Es drohen lebenslange Haft und die Todesstrafe.
  • Ohne Ausweis unterwegs seinDie Polizei darf jederzeit einen Lichtbildausweis sehen wollen. Eine Farbkopie des Reisepasses genügt und sollte immer dabei sein.
  • Ohne Anmeldung bei der Polizei länger bleibenWer sich fünf Tage oder länger im Land aufhält, muss sich bei einer örtlichen Polizeistation anmelden.

Wo darf man rauchen?

Kein gesetzliches Rauchverbot

Ein landesweites Rauchverbot gibt es nicht. Gesetzlich rauchfrei ist kein einziger Ort — weder Kliniken und Behörden noch Lokale, Büros und Verkehrsmittel.

Worüber spricht man?

Besser nicht
  • Fragen nach persönlichen Sorgen oder nach dem, was in der Familie los ist
Gesten, Humor, Abstand

GestenMit dem Zeigefinger auf Menschen zu zeigen, gilt als grob.

Wer es doch tut, drückt damit oft Feindseligkeit aus; gedeutet wird sonst mit der Zunge oder mit dem Rücken der geschlossenen Faust.

HumorWitze drehen sich meist um die Lage und um Geschichten.

Sarkasmus versteht kaum jemand, weil Gesagtes wörtlich genommen wird; in ernsten Momenten und gegenüber Älteren wird nicht gescherzt.

Körperlicher AbstandZu Ranghöheren hält man deutlich Abstand.

Je höher jemand steht, desto größer ist der Abstand, den man wahrt.

Wie isst und trinkt man?

  • Zucker getrennt bestellenTee und Kaffee kommen sehr süß. Wer das nicht mag, sagt beim Bestellen „Sukar bara“ (Zucker bitte getrennt).
  • Das angebotene Getränk annehmenGastgeber reichen sofort Wasser und danach Tee oder Kaffee („boon“). Beides abzulehnen, wirkt wie eine direkte Beleidigung.
Höflich ablehnen

EssenEssen vom Gastgeber abzulehnen, gilt als sehr unhöflich.

Der Gast bekommt die erste Portion, und sie auszuschlagen kränkt.

LeitungswasserTrinken Sie nur abgefülltes Wasser.

Wo es keines gibt, muss das Wasser abgekocht oder mit Chlortabletten behandelt werden.

Alkohol, vegetarisch, weitere Regeln

AlkoholAlkohol zu trinken, gilt als anrüchig.

Bier ist in Bars zu haben, doch wer trinkt, bekommt schnell den Ruf eines Trinkers; bei Frauen gilt das noch stärker.

Was ist gesundheitlich zu beachten?

  • MalariaGanzjährig hoch im ganzen Land, auch in den Städten. Fast alle Fälle sind die gefährliche Malaria tropica.
  • GelbfieberMücken übertragen es überall im Land und das ganze Jahr über, auch in den Städten.
  • Hirnhautentzündung durch MeningokokkenDie meisten Erkrankungen fallen in die Trockenzeit von Dezember bis April. Übertragen wird sie durch engen Kontakt mit erkrankten Menschen.

Medikamente einführenNehmen Sie alle Medikamente selbst mit. Lassen Sie sich vorher ärztlich auf Englisch bescheinigen, dass Sie diese Mittel brauchen — das hilft bei der Einreise.

Versorgung und Apotheke

Die teuren Platinum-Pakete einer Krankentransport-/Rettungsflug-Zusatzversicherung (normalerweise nur sehr bedingt von Auslandskrankenversicherungen abgedeckt) für Ostafrika von AMREF (2022: 30 Tage 16-80 US$) decken den Südsudan mit ab.

  • Afrikanische SchlafkrankheitÜbertragen von Tsetsefliegen bei Aufenthalten draußen in der Natur. Mückenschutzmittel hält diese Fliegen kaum ab.
  • Kinderlähmung (Polio)Im Land nachgewiesen. Wer länger als vier Wochen bleibt, soll nach den Regeln der Weltgesundheitsorganisation vor der Ausreise geimpft sein; kontrolliert wird das nicht.
  • Bilharziose, eine Wurmerkrankung aus SüßwasserSchon geringer Kontakt mit Binnengewässern reicht, auch mit fließenden. Baden und Schwimmen in Flüssen und Seen sollte man deshalb lassen.
  • TollwutÜberträger sind vor allem Hunde, die nah bei den Menschen leben. Impfstoff und Immunglobulin (Sofortschutz nach einem Biss) sind im Land kaum zu bekommen.
  • HöhenkrankheitIm Bundesstaat Eastern Equatoria an der Grenze zu Uganda, wo Berge über 3.000 Meter hoch sind.

Medizinische VersorgungDie Versorgung ist nicht mit Deutschland vergleichbar.

Planbare Operationen und Untersuchungen gehören nicht hierher; schwerere Fälle werden nach Nairobi oder Kampala ausgeflogen.

KrankenversicherungDie gesetzliche Krankenkasse zahlt hier nichts — ohne Auslandskrankenversicherung trägt man jede Behandlung selbst.

ApothekenApotheken führen nur wenige Standardmedikamente.

Gefälschte Mittel mit unsicherem Inhalt kommen vor.

Wikivoyage · CC BY-SA

Wann ist geschlossen?

Die nächsten zwölf Monate12 Termine, an denen vieles ruht

  • Heiligabend24. Dez.
  • Weihnachten25. Dez.
  • Second Day of Christmas26. Dez.
  • Neujahr01. Jan.
  • Karfreitag26. März

Die gesetzlichen Feiertage der nächsten zwölf Monate, auf den Tag genau. Regional kann mehr geschlossen sein, als hier steht.

7 weitere
  • Holy Saturday27. März
  • Ostersonntag28. März
  • Ostermontag29. März
  • Tag der Arbeit01. Mai
  • SPLA Day16. Mai
  • Unabhängigkeitstag09. Juli
  • Martyrs' Day30. Juli

date.nager.at

Geschäftlich Nur für Geschäftsreisen

Wie tickt das Geschäftsleben?

Vieles wird mündlich besprochen und nicht schriftlich festgehalten. Wer eine persönliche Beziehung zu Ihnen hat, erwartet mitunter eine Gegenleistung, etwa einen Gefallen für ein Familienmitglied.

So klingt ein NeinEin Nein kommt oft ohne Wort. Eine Kopfbewegung nach oben heißt Nein, ein kurzes Nicken nach unten heißt Ja.

HierarchieProbleme im Betrieb spricht man diskret an, damit niemand vor anderen bloßgestellt wird.

Gegenüber Ranghöheren hält man Abstand und senkt den Blick.

Rahmen und Verhandlung

VerhandelnNicht jedes Geschäft wird mit Geld beglichen.

Waren, Arbeitsleistung und Vieh werden ebenfalls als Zahlung gegeben, um ein Geschäft abzuschließen.

PünktlichkeitZu spät zu kommen ist normal und gilt nicht als unhöflich.

Meist ist etwas in der Familie dazwischengekommen. Von wichtigen Personen wird Verspätung geradezu erwartet; die Übrigen warten.

Wie spricht man sich an?

Den Vornamen benutzt man fast immer. Bei Älteren, Lehrern, Geistlichen und Vorgesetzten nimmt man Titel und Nachnamen; Ältere heißen oft „Aunty“ oder „Uncle“ (Tante, Onkel), auch ohne Verwandtschaft.

BegrüßungMan gibt sich die Hand; wer die Hand nicht anbietet, gilt als unhöflich.

Vorher klopft man sich oft gegenseitig auf die Schulter. Vor Älteren beugt man sich beim Gruß leicht hinunter.

Blick und Abstand

BlickkontaktDen Blick zu senken, gilt als Respekt.

Langer, direkter Blickkontakt wirkt grob und wie eine Missachtung der Autorität; kurze, seltene Blicke sind richtig.

Was zählt beim Geschäftsessen?

SitzordnungMänner, Frauen und Kinder essen mitunter in getrennten Gruppen.

Wer beginntDer Gast bekommt die erste Portion.

Danach wird der Vater als Kopf der Familie bedient, dann die Übrigen.

Was schenkt man?

Üblich, aber kein Muss

Privat eingeladenÜblich, aber kein Muss

Ein kleines Mitbringsel für den Besuch passt; für die Kinder im Haushalt darf ebenfalls etwas dabei sein.

RahmenKlein

Womit tritt man ins Fettnäpfchen?

  • Sarkasmus oder ein Scherz im ernsten MomentGesagtes wird wörtlich genommen. In einer ernsten Lage zu witzeln oder über Ältere zu spotten, kommt schlecht an.
  • Ärger beim Gegenüber übersehenWer sich gekränkt fühlt, sagt es meist nicht. Stattdessen wird der Kontakt still eingestellt: Man meldet sich nicht mehr und kommt nicht mehr vorbei.
  • Nach Geburtsdatum oder genauem Alter fragenViele kennen ihren Geburtstag nicht und leiten ihr Alter von einem Ereignis aus dem Geburtsjahr ab.

Wenn etwas passiert Notruf, Vorwahl und deutsche Vertretung

Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Verbindlich sind allein die Hinweise des Auswärtigen Amts und die Auskunft der zuständigen Vertretung.