Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone und ist während der Monsunzeit (Juni–Oktober) von Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen betroffen. Nach Auseinandersetzungen im September 2025 hat sich die innenpolitische Lage beruhigt, eine erneute Änderung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
StandDas Amt hat die Seite am 08. September 2026 zuletzt geändert
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Kleinkriminalität in touristischen Gegenden ist verbreitet; in Einzelfällen kam es zu Übergriffen gegen Trekking-Reisende.
Am wärmsten ist es im Juni mit im Mittel 30 °C, am kühlsten im Januar mit 19 °C. Am meisten regnet es Juni bis September. Am trockensten ist es Oktober bis Februar.
Temperaturnachts bis tagsüber · 0 bis 30 °C
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Regentage0 bis 23 im Monat
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Beste Reisezeitgefüllt: gute Monate hier · kräftiger: besser
Städte
Natur
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Gemessen an der Wetterstation Tribhuvan Intl, 4 km entfernt.
Alle Zahlen für Kathmandu
Klima-Normalwerte für Kathmandu, Mittel aus zehn Jahren (2015 bis 2024), gemessen an der Wetterstation TRIBHUVAN INTL
Monat
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
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Tag °C
19
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29
27
23
19
Nacht °C
4
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16
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21
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19
15
9
5
Regentage
1
3
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17
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14
4
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Bewölkung %
42
40
42
49
64
76
92
88
80
46
28
31
Luftfeuchte %
53
47
43
40
53
69
87
89
89
79
70
60
Am wärmsten ist es im April mit im Mittel 33 °C, am kühlsten im Januar mit 22 °C. Am meisten regnet es Mai bis September. Am trockensten ist es Oktober bis März.
Temperaturnachts bis tagsüber · 10 bis 35 °C
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Regentage0 bis 18 im Monat
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Gemessen an der Wetterstation Biratnagar, 3 km entfernt.
Alle Zahlen für Biratnagar
Klima-Normalwerte für Biratnagar, Mittel aus zehn Jahren (2015 bis 2024), gemessen an der Wetterstation BIRATNAGAR
Monat
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
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Aug
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Dez
Tag °C
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33
33
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33
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32
30
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Nacht °C
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12
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23
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25
22
16
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Regentage
0
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4
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16
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15
12
3
0
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Bewölkung %
42
41
44
57
68
78
89
85
75
46
21
27
Luftfeuchte %
54
43
37
40
56
72
86
87
87
80
69
63
Am wärmsten ist es im Mai mit im Mittel 37 °C, am kühlsten im Januar mit 19 °C. Am meisten regnet es Juli bis August. Am trockensten ist es Oktober bis April.
Temperaturnachts bis tagsüber · 5 bis 40 °C
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Regentage0 bis 20 im Monat
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Gemessen an der Wetterstation Dhangadhi (Atariya), 12 km entfernt.
Alle Zahlen für Dhangaḍhi̇̄
Klima-Normalwerte für Dhangaḍhi̇̄, Mittel aus zehn Jahren (2015 bis 2024), gemessen an der Wetterstation DHANGADHI (ATARIYA)
Monat
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Tag °C
19
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36
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33
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32
28
23
Nacht °C
8
10
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19
23
26
26
26
25
20
14
9
Regentage
3
2
3
2
6
10
20
16
10
3
0
1
Bewölkung %
54
38
35
42
46
57
83
81
59
20
20
31
Luftfeuchte %
52
45
40
30
35
46
79
85
81
66
57
52
Am wärmsten ist es im April mit im Mittel 36 °C, am kühlsten im Januar mit 19 °C. Am meisten regnet es Juni bis September. Am trockensten ist es November bis April.
Temperaturnachts bis tagsüber · 5 bis 40 °C
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Regentage0 bis 16 im Monat
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JJanFFebMMärAAprMMaiJJunJJulAAugSSepOOktNNovDDez
Beste Reisezeitgefüllt: gute Monate hier · kräftiger: besser
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Gemessen an der Wetterstation Bhairahawa / Gautam Buddha, 21 km entfernt.
Alle Zahlen für Butwāl
Klima-Normalwerte für Butwāl, Mittel aus zehn Jahren (2015 bis 2024), gemessen an der Wetterstation BHAIRAHAWA / GAUTAM BUDDHA
Monat
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
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Dez
Tag °C
19
25
32
36
36
36
34
34
34
33
30
24
Nacht °C
9
11
16
21
24
26
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26
25
22
15
10
Regentage
3
2
2
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6
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14
10
4
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Bewölkung %
49
40
39
49
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68
86
83
70
36
23
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Luftfeuchte %
54
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57
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75
66
59
Mittelwerte aus zehn Jahren (2015–2024), nicht die Vorhersage. Quellen: NOAA (Stationsmessungen) · NASA POWER
Was kostet ein Tag?
Günstiger als Deutschland
Richtwerte pro Person und Tag ohne Anreise.
SparsamHostel oder einfaches Zimmer, Garküche, Bus20 €
KomfortGutes Hotel, gehobene Küche, Mietwagen oder Fahrer110 €
Alle Länder auf derselben Skala bis 320 €, damit die Balken zwischen zwei Briefings vergleichbar sind. Der senkrechte Strich ist Deutschland: 50 · 110 · 220 € am Tag.
Vor dem AbflugWas Wochen vorher erledigt sein will
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das vorab bei einer nepalesischen Auslandsvertretung oder bei Einreise beantragt werden muss.
Vorsicht beim AntragAnträge und Visumgebühren nimmt allein die Einwanderungsbehörde entgegen; sie hat dafür keine Agentur und keinen Dritten beauftragt. Vor nachgebauten Seiten, die für nepalesische Visa kassieren, warnt sie ausdrücklich.
GeschäftlichDas Touristenvisum deckt Termine und Konferenzen, nicht das Arbeiten. Erwerbstätigkeit und Freiwilligendienst brauchen eine Arbeitserlaubnis; medizinische Hilfseinsätze zusätzlich die Zustimmung der Ärztekammer Nepal Medical Council.
GültigkeitReisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
VisumGeht auch vorab online.
Auswärtiges Amt
Passt mein Stecker?
Nur flache Stecker
Der flache Eurostecker passt — Ladegerät, Laptop und Rasierer laden also. Alles mit Schutzkontakt braucht einen Adapter.
Typ CTyp DTyp M
Spannung230 V, wie zu Hause
Steckertypen aus Wikidata
Welche Impfungen braucht man?
Pflicht nur je nach Anreiseweg
VorgeschriebenGelbfieber nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, ab neun Monaten
EmpfohlenHepatitis A · Typhus · Tollwut — vor der Abreise abschließen · Bei Langzeitaufenthalt oder besonderem Risiko: Hepatitis B, Japanische Enzephalitis, Dengue
Die übliche Empfehlung, keine ärztliche. Was für Sie gilt, klärt eine reisemedizinische Beratung.
Was gehört ins Gepäck?
Wasserfilter oder EntkeimungsmittelLeitungswasser ist nicht trinkbar, und Flaschenwasser ist auf dem Trek weder überall zu haben noch zu entsorgen.
Powerbank, besser ein kleines SolarpanelIn den Teehäusern kostet jede Ladestunde extra, und in abgelegenen Tälern kommt der Strom nur von der Sonne.
StirnlampeDie planmäßigen Stromabschaltungen sind seit 2025 weg, die ungeplanten nicht: Technik und alte Leitungen legen den Strom weiter zeitweise lahm.
4 weitere
Passfoto und PasskopieFür die SIM-Karte verlangen die Mobilfunkanbieter NTC und Ncell beides, dazu ein ausgefülltes Formular und eine Kopie der Visumseite.
Mückenschutz für den TagDengue überträgt eine Mücke, die tagsüber sticht, bis hinauf nach Kathmandu. Abends kommt der Schutz gegen Malaria und Japanische Enzephalitis dazu.
Elektrolytpulver und HanddesinfektionDurchfall ist die häufigste Reisekrankheit, und Toilettenpapier ist nicht selbstverständlich — Nepals Toiletten haben eine Handbrause.
Warme Schichten auch im SommerIm Terai sind es 30 Grad, auf 3.000 m tagsüber 5 bis 10 — auf den Pässen deutlich unter null.
Die ersten StundenGeld, Netz, Fortbewegung
Wie bezahlt man?
Bargeld · Karte
Indische Rupien gelten mit festem Kurs, erlaubt sind aber nur Scheine bis 100 Rupien. Die großen indischen Noten nützen in Nepal nichts.
1 €→176 NPR
100 NPR→0,57 €
Tageskurs, gerundet · open.er-api.com
Trinkgeld5–10 %
In größeren Lokalen stehen ein Bedienungsgeld („Service Charge“) und die Steuer schon auf der Rechnung — dann gibt man nichts mehr. Guide und Träger bekommen am Ende des Treks etwas, diskret und im Umschlag.
Als ReisenderDie heimischen Bezahl-Apps eSewa, Khalti und IME Pay verlangen bei der Anmeldung die nepalesische Personennummer. Für Reisende bleiben Bargeld und Kreditkarte.
Abheben und Handeln
Geld abhebenAutomaten im Kathmandu-Tal und in den größeren Städten nehmen Visa und Mastercard.
Jede Abhebung kostet eine feste Gebühr, und pro Vorgang geht nur ein begrenzter Betrag.
HandelnFast überall außerhalb von Supermärkten
Vorher besorgenEuro oder US-Dollar in bar.
Je weiter weg von Kathmandu und Pokhara, desto weniger hilft die Karte.
Handy, Netz und Apps: Was braucht man?
Braucht man
ViberDer Messenger, über den Agenturen, Lodges und Firmen mit Kunden reden.
Praktisch
PathaoFahrten per Motorrad oder Taxi in Kathmandu, zum vorher angezeigten Preis.inDriveFahrten bestellen, bei denen der Fahrgast den Preis nennt und der Fahrer dagegenhält.
Die SIM-Karte der Mobilfunkanbieter NTC oder Ncell gibt es gegen Passfoto, Formular und Kopie von Pass und Visumseite. NTC hat auf den Trekkingrouten den besseren Empfang.
Mobilfunknetzin Städten gut
Wie kommt man herum?
Alle nepalesischen Fluggesellschaften stehen auf der EU-Liste unsicherer Luftfahrtunternehmen. Überland nur gekennzeichnete Touristenbusse nehmen; im Monsun kann eine Straße über Nacht weg sein.
LinksverkehrBeim Überqueren zuerst nach rechts schauen.
Bezahlen unterwegsBus, Rikscha, Teehaus und Lodge nehmen Bargeld. Rikscha und Taxi ohne Taxameter: den Preis vor dem Einsteigen ausmachen.
FührerscheinFür Aufenthalte bis zu 15 Tage ist der internationale Führerschein in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Danach ist ein nepalesischer Führerschein erforderlich.
Roller und MotorradPolizeiposten verlangen internationalen und deutschen Führerschein sowie den Pass. Der internationale Führerschein überträgt nur die Klassen, die im deutschen stehen — für Motorrad und größeren Roller also A oder A1.
In der PraxisMietfahrzeuge sind meist nicht versichert, der Mieter haftet für jeden Schaden. Den Pass nicht als Pfand hinterlegen. Bei einem Unfall gilt fast immer der Ausländer als Verursacher.
Was fährt
Mobilität ist immer mal wieder ein Problem. Im Kathmandu-Tal ist der Verkehr in den letzten zehn Jahren enorm angestiegen, so dass man oft im Stau steht.
In Tourismus und Geschäftsleben kommt man mit Englisch durch. Träger und Gastgeber auf dem Trek sprechen oft nur wenige Worte — ein paar Brocken Nepali öffnen dort mehr als anderswo.
7 Wörter, die weiterhelfen
Hallo, guten Tagnamasteनमस्ते
Guten Tag (förmlich, gegenüber Älteren)namaskarनमस्कार
Dankedhanyabadधन्यवाद
Jahoहो
Neinhoinaहोइन
Entschuldigungmaaf garnusमाफ गर्नुहोस्
Auf Wiedersehen (wörtlich: wir sehen uns wieder)pheri bhetaulaफेरी भेटौँला
Die Lautschrift spricht man, die Landesschrift zeigt man — am Taxifenster oder am Schalter.
Worauf muss man achten?
Hände vor der Brust falten und „Namaste“ sagenÜberall statt des Handschlags. Gegrüßt wird der Älteste oder Ranghöchste zuerst; gegenüber sehr alten oder hochgestellten Menschen heißt es „Namaskar“.
Geben und nehmen nur mit der rechten HandLandesweit, auch bei Geld und Papieren. Wer es besonders höflich macht, berührt dabei mit der linken den eigenen rechten Ellenbogen.
Stupas, Chörten und Mani-Mauern im Uhrzeigersinn umrundenAn allen buddhistischen Stätten: Der Kuppelbau („Stupa“ oder „Chörten“) und die Gebetsmauer („Mani-Mauer“) bleiben beim Umrunden rechts. Für hinduistische Tempel gilt diese Regel nicht.
Für LGBTIQ-ReisendeHomosexuelle Handlungen sind in Nepal nicht strafbar; Zurückhaltung in der eher konservativen Öffentlichkeit und der Respekt vor lokalen Gebräuchen sind dennoch angezeigt.
Allein reisende FrauenDas Auswärtige Amt rät Frauen, nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein unterwegs zu sein, und meldet Vergewaltigungen an allein reisenden Frauen. Trekking nur in der Gruppe und über eine verlässliche Agentur.
5 weitere Regeln
Nicht über ausgestreckte Beine steigenAuch nicht über Essen, das am Boden steht, oder über etwas, das zum Gebet gehört. Wer eine Götterfigur die Treppe hochträgt, hat Vorrang.
Köpfe nicht anfassenDer Kopf gilt als reinster Körperteil. Auch die Mütze („Topi“) nimmt man niemandem ab, nicht einmal im Spaß.
Schuhe aus vor Wohnhäusern und TempelnWo draußen Schuhe stehen, gehören die eigenen dazu. In Teile mancher Hindu-Tempel dürfen Nichthindus überhaupt nicht hinein.
Keine Zärtlichkeiten in der ÖffentlichkeitLandesweit, auch zwischen Verheirateten. Zwei Männer, die Händchen halten, sind dagegen einfach Freunde.
Der Frau den Handschlag überlassenErst die gefalteten Hände, dann abwarten. Ein Mann, der von sich aus nach der Hand einer Frau greift, gilt als übergriffig.
Auswärtiges Amt
Was ist verboten?
In Nationalparks ohne lizenzierten Führer und Wanderausweis trekkenSeit dem 31. März 2023 verlangen die ausgewiesenen Gebiete — Everest, Annapurna, Langtang, Manaslu und weitere — einen lizenzierten Führer. Den Wanderausweis („TIMS-Karte“) kauft nur eine registrierte Agentur, nicht der Wanderer selbst.
In Sperrgebieten („Restricted Areas“) ohne Agentur unterwegs seinFür Upper Mustang, Upper Dolpo, Manaslu, Tsum, Nar Phu und Humla gibt allein die Einwanderungsbehörde die Genehmigung aus, und nur über eine gelistete Agentur. Abweichen von der eingetragenen Route ist strafbar.
Kosmetik und E-Zigaretten-Liquids mit Cannabidiol (CBD)Cannabidiol fällt unter das Drogenrecht: Die Polizei zieht Creme oder Liquid ein und kann Drogenbesitz vorwerfen. Schon kleine Mengen Marihuana bringen mehrjährige Haft — trotz der offenen Angebote in Thamel.
Verbindlich ist allein die Auskunft der zuständigen Vertretung.
7 weitere
Kühe töten oder verletzenDas Strafgesetzbuch führt das als eigene Straftat: bis zu drei Jahre Haft, wenn das Tier stirbt, bis zu sechs Monate bei schwerer Verletzung. Wer sich oder andere vor dem Tier schützen musste, bleibt straffrei.
Für den eigenen Glauben werbenJemanden zum Glaubenswechsel zu bewegen oder es zu versuchen kostet bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe. Ausländer werden nach der Haft binnen sieben Tagen ausgewiesen.
Alte oder alt gemachte Statuen, Rollbilder („Thangkas“) und Schnitzereien ausführenHistorische, archäologische und künstlerische Objekte dürfen das Land nicht verlassen: Beschlagnahme, Geldstrafe und bis zu fünf Jahre Haft. Der Zoll führt dazu eine Negativliste — die Ausfuhr vor dem Kauf klären.
Drohne ohne GenehmigungenNötig sind Tourismusbehörde und Innenministerium, bei Schutzgebieten die Parkverwaltung, ab zwei Kilogramm zusätzlich die Luftfahrtbehörde CAAN. Sonst drohen Beschlagnahme und hohe Bußgelder.
Nepalesische Rupien ein- oder ausführenDie Landeswährung darf die Grenze nicht passieren. Zurückgetauscht wird am Flughafen, und dort will die Bank die Wechsel- und Automatenbelege sehen — also alle aufheben.
Über 5.000 Dollar undeklariert wieder ausführenDevisen einzuführen ist unbegrenzt erlaubt, aber deklarationspflichtig; die Zollerklärung bekommt man abgestempelt zurück. Wer ohne sie mit mehr ausreist, riskiert hohe Geld- und Haftstrafen.
Beiträge, die Personen herabsetzen oder den sozialen Frieden störenDas Internetgesetz („Electronic Transactions Act“) stellt solche Beiträge in sozialen und elektronischen Medien unter Strafe. Ausländer können ausgewiesen oder eingesperrt werden — das gilt auch für das, was man aus dem Urlaub postet.
Wo darf man rauchen?
In öffentlichen Räumen verboten
Das Tabakgesetz von 2010 verbietet Rauchen in öffentlichen Räumen und an Arbeitsplätzen. Flughäfen und Hotels dürfen Raucherbereiche ausweisen; im Hotel liegt der Bereich draußen, wenn dort Platz ist.
Worüber spricht man?
Gute Themen
Familie
Berge, Routen und Pässe
Essen
Woher man kommt
Besser nicht
Für den eigenen Glauben werben — Bekehrung ist strafbar
Kaste und Herkunft von Anwesenden
Kritik an Polizei und Militär in der Öffentlichkeit
Gesten, Humor, Abstand
GestenGezeigt wird mit dem Kinn, nicht mit dem Finger.
Das seitliche Kopfwackeln heißt „ja, verstanden“ — nie „nein“. Abgelehnt wird mit erhobener Handfläche und einer kleinen Drehung aus dem Handgelenk.
Körperlicher AbstandUnter Gleichgeschlechtlichen ist Nähe normal, zwischen den Geschlechtern hält man Abstand.
Fragen nach Alter oder Familienstand sind Neugier, keine Zudringlichkeit.
Wie isst und trinkt man?
Zwei warme Mahlzeiten am Tag: „Dal Bhat“ (Linsen mit Reis) gegen 10 Uhr und noch einmal am Abend. Ein Frühstück im europäischen Sinn kennt die Landesküche nicht; Hotels servieren eines für Gäste.
Nur mit der rechten Hand essen und reichenLandesweit. Die linke gilt als unrein — sie hält höchstens den Teller fest.
Nichts anfassen, was schon jemand am Mund hatte„Jutho“: Angebissenes, benutztes Besteck und die Flasche mit Lippenkontakt gelten als unrein. Nichts vom eigenen Teller anbieten.
Höflich ablehnen
AlkoholAbzulehnen fällt nicht auf.
Ein Teil des Landes trinkt aus religiösen Gründen nicht, eine Begründung braucht niemand.
EssenVon jedem angebotenen Gericht etwas nehmen gilt als höflich.
Den Tee nimmt man an, auch wenn man ihn stehen lässt.
LeitungswasserLeitungswasser wird nicht getrunken, auch nicht zum Zähneputzen.
Auf dem Trek Filter oder Entkeimungsmittel benutzen — an der Annapurna-Runde gibt es Nachfüllstationen.
Alkohol, vegetarisch, weitere Regeln
Aus der gemeinsamen Flasche ohne Lippenkontakt trinkenIm Gießstrahl, ohne den Rand zu berühren. Wer das nicht kann, bittet um ein Glas — das ist völlig in Ordnung.
Warten, bis der Gastgeber auftutSich nicht selbst aus der gemeinsamen Schüssel nehmen. Beim ersten Mal wenig nehmen und nachfassen — das gilt als Lob.
Kein Rindfleisch anbietenDie Kuh ist geschützt und Rindfleisch nicht Teil der Landesküche. Büffel und Yak isst nur ein Teil des Landes, Schwein ebenfalls.
Salate, Lassi und Fruchtsäfte meidenAußerhalb guter Häuser in Kathmandu und Pokhara. Alle drei kommen mit Leitungswasser in Berührung.
AlkoholRaksi und Jaand werden hausgebraut, ihre Stärke schwankt.
Landesbiere sind Everest und Gorkha; ein Teil des Landes trinkt gar keinen Alkohol.
VegetarischEinfach: „Dal Bhat“, das Alltagsgericht aus Linsen und Reis, ist vegetarisch.
Fleisch ist eher der gelegentliche Luxus als der Normalfall.
VeganSchwieriger, als es aussieht.
Milch, Joghurt und Ghee stecken in vielem, und der Standardtee ist Milchtee — schwarzen muss man ausdrücklich bestellen.
Was ist gesundheitlich zu beachten?
HöhenkrankheitAb 3.000 m auf allen Trekkingrouten. Der Schlafplatz sollte pro Tag höchstens 300 bis 400 Höhenmeter höher liegen; bei Kopfschmerz, Übelkeit oder Atemnot sofort absteigen.
Tollwut durch streunende Hunde und AffenLandesweit, hohes Risiko. Affen an den Tempeln beißen, Hunde werden nicht geimpft; die Behandlung nach dem Biss ist nicht überall zu bekommen.
DenguefieberLandesweit durch Mücken, die tagsüber stechen, auch in Kathmandu auf 1.400 m. Mückenschutz gehört deshalb auf den Tag, nicht nur auf den Abend.
Medikamente einführenMedikamente für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei mitgeführt werden. Was verboten ist, führt die Arzneimittelbehörde DDA; Cannabidiol (CBD) fällt unter das Drogenrecht und gehört nicht ins Gepäck.
Versorgung und Apotheke
Lebensmittel. In einem Land, in dem Klärwerke eine Besonderheit darstellen, sollte verstärkt auf Hygiene geachtet werden. Alles was gegessen werden kann, sollte vorher gekocht oder geschält werden. (Cook it, peel it or leave it = Koche es, schäle es oder lasse es bleiben!) Mit Ausnahme der Touristenhochburgen Kathmandu und Pokhara, in denen unbedenklich geschlemmt werden kann, empfiehlt sich in den abgelegenen Dörfern schon eine gewisse Sorgfalt bei der Auswahl von Speise und Speisestätte.
Malaria, geringes RisikoGanzjährig unter 2.500 m, vor allem im Terai an der indischen Grenze samt Chitwan und Bardia. Kathmandu, Pokhara und alles über 2.500 m sind malariafrei.
Feinstaub und RauchKathmandu und die Täler von November bis Mai, wenn Waldbrände dazukommen. Wer eine Lungenvorerkrankung hat, spürt es zuerst.
Durchfall und TyphusLandesweit. Salate und Fruchtsäfte werden mit Leitungswasser zubereitet; gekochtes, gebratenes oder geschältes Essen ist der sichere Weg.
Medizinische VersorgungEinen öffentlichen Rettungsdienst gibt es nicht; im Notfall ruft man das nächste Krankenhaus.
Vor dem Start einer Hubschrauber-Rettung muss die Kostenübernahme geklärt sein, sonst zahlt der Verunglückte selbst.
KrankenversicherungDie gesetzliche Krankenkasse zahlt hier nichts — ohne Auslandskrankenversicherung trägt man jede Behandlung selbst.
ApothekenIn kleinen Apotheken werden auch Fälschungen verkauft, und die Kühlkette hält nicht überall.
Eigene Standardmittel für die ganze Reise mitnehmen.
In Nepal ist der gebräuchlichste Kalender der Bikram Sambat. Er hat 12 Monate, deren Länge zwischen 29 und 32 Tagen schwankt, das Jahr hat 365 Tage. Die Nepalesen feiern ihr Neujahrsfest überwiegend am Nawa Barsa, dem 1. Baishak.
Ohne eine Einführung durch jemanden, den beide kennen, beginnt nichts. Firmennetze bestehen aus Verwandten und Bekannten; wer dazugehört, bekommt Auskunft und Termin — die Zeit davor ist Arbeit, keine Höflichkeit.
So klingt ein NeinEin glattes Nein gilt als grob. „Ja“ heißt oft nur „ich höre zu“; „vielleicht“ und „ich versuche es“ sind die Absage. Fragen Sie offen und mehrfach nach — nicht „geht das?“, sondern „wann?“.
HierarchieEntschieden wird oben, ohne viel Rücksprache nach unten.
Wer im Raum schweigt, entscheidet nicht — und begrüßt wird der Älteste oder Ranghöchste zuerst.
KommunikationIndirekt Ablehnung kommt als Zögern oder Ausweichen — ein „schwierig" ist ein Nein.
Rahmen und Verhandlung
VerhandelnZu fast jedem Abschluss gehört Verhandeln.
Ist der Preis einmal vereinbart, wird nicht nachgefasst: Wer dann noch drückt, verliert das Vertrauen.
ArbeitswocheSo–Fr; Samstag ist der Ruhetag
PünktlichkeitSelbst pünktlich erscheinen — im Beruf wird das erwartet.
Privat gilt „Nepali time“, und wer eingeladen ist, wartet ohne Ärger.
Wie spricht man sich an?
Höflich wird es mit „-ji“ hinter dem Namen: „Namaste, John-ji“. Ältere spricht man mit „didi“ oder „daai“ an — ältere Schwester, älterer Bruder, auch ohne Verwandtschaft.
BegrüßungHandflächen vor der Brust und „Namaste“, zum Ältesten oder Ranghöchsten zuerst.
Der Händedruck kommt danach, mit der rechten Hand und locker — fest zugreifen wirkt aggressiv.
VisitenkarteNach der Begrüßung wird sie getauscht, mit der rechten Hand oder beiden Händen.
Nie mit der linken.
Blick und Abstand
BlickkontaktUnter Gleichrangigen normal.
Gegenüber Älteren und Ranghöheren hält man ihn kurz — den Blick zu senken ist Respekt. Angestarrt zu werden ist umgekehrt keine Unhöflichkeit.
Was zählt beim Geschäftsessen?
Wer beginntDer Gast wird zuerst zum Essen aufgefordert.
Geredet wird davor — ist die Mahlzeit vorbei, verabschiedet man sich bald, der Abend klingt nicht aus.
Besteck, Teller, Geschäftsessen
BesteckNach Besteck zu fragen ist in Ordnung, ein Löffel geht auch.
Die linke Hand hält höchstens den Teller fest.
TellerZum Nachlegen den Vorlegelöffel nehmen, nie den eigenen: Was das eigene Besteck berührt hat, ist „jutho“ und für alle anderen unrein.
GeschäftsessenDer Termin beginnt mit Tee („chiya“) und persönlichen Fragen — das gehört zur Sache.
Die Einladung nach Hause ist ein Vertrauenszeichen.
Was schenkt man?
Bei Einladungen gehört es dazu
Privat eingeladenGehört dazu
Obst oder Süßigkeiten beim Besuch zu Hause, sonst etwas Kleines aus dem eigenen Land.
Auf keinen Fall
Alles aus RindslederDie Kuh ist geschützt; sie zu töten oder zu verletzen ist eine eigene Straftat.
Alkohol ohne GewissheitEin Teil des Landes trinkt aus religiösen Gründen nicht.
Rahmenklein und landestypisch
ÜbergabeMit der rechten Hand geben und nehmen.
Überschwängliche Dankbarkeit erwartet niemand — ein Geschenk wird still angenommen und nicht groß beredet.
Womit tritt man ins Fettnäpfchen?
Den Termin auf Samstag legenSamstag ist der wöchentliche Ruhetag, Sonntag dagegen ein normaler Arbeitstag. Behörden und Banken arbeiten von Sonntag bis Freitag, Läden ebenso.
Im Oktober oder November anreisenDashain und Tihar legen Verwaltung und Wirtschaft wochenlang still. Viele fahren ins Heimatdorf, Flüge und Busse sind ausgebucht.
Den Tag eng taktenEin Bandh — ein kurzfristig ausgerufener Streik — legt Verkehr und Geschäfte lahm. Als „Tourist“ gekennzeichnete Fahrzeuge kommen meist noch durch.
1 weitere
Nur das europäische Datum nennenAmtlich rechnet Nepal im Kalender „Bikram Sambat“: Das Jahr beginnt Mitte April und liegt rund 57 Jahre vor dem unseren. In Verträgen und Behördenpapieren steht dieses Datum.
Wenn etwas passiertNotruf, Vorwahl und deutsche Vertretung
Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.Verbindlich sind allein die Hinweise des Auswärtigen Amts und die Auskunft der zuständigen Vertretung.